Liebe Kolleginnen und Kollegen! Liebe Besucherinnen und Besucher!


Auf den folgenden Seiten finden Sie aktuelle Themen aus Pädagogik und Schule sowie Informationen aus unserem Lehrerverein, der Personalvertretung und der Gewerkschaft.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Surfen und freuen uns über Ihre Rückmledung

Ihr CLV-Team



10.09.2021

Häuslicher Unterricht

Eine Gesetzesänderung ist unumgänglich, fordert der CLV Salzburg. Die Möglichkeit sein Kind in den häuslichen Unterricht abzumelden ist einfach. Es gibt keine Datenlage hinsichtlich Begründungen, da keine Gründe angegeben werden müssen und auch der Versuch diese zu erheben, nicht stattfindet.

Doch was treibt Eltern dazu, ihre Kinder selber unterrichten zu wollen bzw. zu glauben, diese    hochprofessionelle Arbeit selbst übernehmen zu können? Lernprozesse, soziale Bildung leben vom sozialen Miteinander und die Schule ist ein wesentlicher Ort, soziales Miteinander und soziale   Selbstwirksamkeit auszubilden und zu erleben.

Eltern müssen keine Expertise vorweisen, um ihr Kind zu Hause unterrichten zu dürfen. Am Jahresende wird eine Externistenprüfung abgelegt, die durchaus für das Kind zur Belastung und Herausforderung werden kann, muss es doch den Jahresstoff beherrschen und abrufen können.

Wir fordern, dass der häusliche Unterricht gesetzlich verändert wird, sodass dieser nur in Ausnahmefällen genehmigt werden kann, wie beispielsweise bei gesundheitlicher Einschränkung.

LO Dr. Sabine Fink-Pomberger


10.09.2021

Jahresnormrechner für Kolleginnen und Kollegen nach dem Dienstrecht alt

Für alle Kolleginnen und Kollegen mit Jahresnorm (Dienstrecht alt) bietet wir wieder ein Berechnungstools an. Sie finden es unter:

Bei Fragen helfen helfen Ihnen Felix Bracke oder Petra Mitterlechner gerne weiter.

Die Presse, 03.09.2021


Eltern sollen nicht mehr entscheiden können, wo die Externistenprüfung stattfindet. Außerdem soll ihnen in Aufklärungsgesprächen erklärt werden, was die Abmeldung in der Praxis bedeutet.

Kommende Woche beginnt im Osten Österreichs wieder die Schule. Doch nicht alle Schüler kehren in den Unterricht zurück: Mit der Corona-Pandemie ist die Zahl der Schulabmeldungen gestiegen. Wie viele Schüler genau im Herbst nicht mehr ihre Klassenzimmer betreten, steht noch nicht endgültig fest, es sollen in ganz Österreich aber rund 5600 Kinder und Jugendliche sein, die in den häuslichen Unterricht wechseln.

Das Bildungsministerium will die Regeln für den häuslichen Unterricht nun verschärfen: Zusätzlich zur Externistenprüfung am Jahresende soll künftig schon nach dem ersten Semester der Lernstand der Kinder erhoben werden und Eltern sollen nicht mehr entscheiden können, wo die Externistenprüfung stattfindet. Außerdem sollen den Eltern in Aufklärungsgesprächen die Konsequenzen der Abmeldung verdeutlicht werden.

Laut derzeitigem, nicht endgültigem Stand sind die Spitzenreiter bei den Schulabmeldungen laut Ö1-Recherchen heuer Niederösterreich mit 1400 Abmeldungen und die Steiermark und Oberösterreich mit mehr als 1000 Abmeldungen. Die Zahl der Abmeldungen in Oberösterreich hat sich im Vergleich zum Herbst 2019, also vor Ausbruch der Corona-Pandemie, mehr als verfünffacht. Auch in Salzburg hat sich die Zahl seither mehr als vervierfacht und liegt jetzt bei über 380 Abmeldungen. In Wien wird mit rund 500 Abmeldungen eine Situation wie in den Vorjahren erwartet.

„Ein Hohn der Pädagogik"

Die Kinder- und Jugendanwaltschaften sehen die Entwicklung sehr kritisch, meinte die Salzburger Kinder- und Jugendanwältin Andrea Holz-Dahrenstaedt. Die Kinder hätten schon genug unter den Schulschließungen gelitten: „Die Kinder haben mit so vielen Folgen zu kämpfen, mit psychischen Belastungen, die sich auswirken durch Essstörungen, Angststörungen, Rückzug, Isolation." Umfragen würden zeigen, dass ihnen der Kontakt zu Gleichaltrigen am meisten gefehlt hätte.

 

weiterlesen unter

https://www.diepresse.com/6028878/mehr-als-5600-abmeldungen-bildungsministerium-will-strengere-regeln


10.09.2021


Liebes Vereinsmitglied!

Der Vorstand des CLV Salzburg hat beschlossen, für seine im Dienst befindlichen Mitglieder einen Timetex-Schulplaner zu organisieren.

Wir sind der Meinung, dass Sie als Lehrer/in diesen gut für Ihre schulische Tätigkeit gebrauchen können. Darin finden Sie einen Kalender, Beurteilungsraster für Aufzeichnungen, Organisationshelfer für Stundenpläne, Notizen etc. sowie wichtige Telefonnummern von Ansprechpartnern/innen.


Sie erhalten Ihren Timetex direkt von Ihrer CLV Bezirksobfrau/von Ihrem CLV Bezirksobmann. Gerne können Sie sich bei ihr/ihm melden.

Ihr Timetex wird, voraussichtlich im Juni 2021, an Ihre Schule gebracht.

 Wir wünschen Ihnen noch alles Gute und viel Energie für das restliche Schuljahr!

 Dr. Sabine Fink-Pomberger, MA, Landesobfrau


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31.05.2021

Neue Bezirksobfrau Salzburg Stadt

Am 26.05.2021 fand die Bezirksversammlung des CLV Salzburg Stadt statt. Ursprünglich war die Bezirksversammlung im März 2020 geplant, sie musste allerdings auf Grund der COVID-19 Pandemie mehrmals verschoben werden. Die Bezirksversammlung konnte  nun auf Grund der Hygienemaßnahmen aber leider nur als virtuelle Versammlung durchgeführt werden.

Bei der Bezirksversammlung wurde der bisherige Bezirksvorstand entlastet und ein neuer Vorstand gewählt. Als neue Bezirksobfrau wurde auf Vorschlag des bisherigen Obmanns DMS Dipl.Päd. Wolfgang Neubacher Fr. DMS Dipl.Päd. Maria Ramsauer einstimmig gewählt

Der bisherige Bezirksobmann DMS Dipl.Päd. Wolfgang Neubacher übergab nach 13 Jahren diese Funktion an seine Nachfolgerin, bleibt dem Team aber als Obfraustellvertreters weiter erhalten. In den Bezirksvorstand wurde weiters SD Markus Schwarz, BEd, als Schriftführer gewählt. Landesobfrau Fr. VD Dr. Sabine Fink-Pomberger dankte Hr. Neubacher für seine langjährige Tätigkeit als Bezirksobmann und wünschte dem neuen Team für seine Tätigkeit viel Erfolg und alles Gute.

vlnr.: Markus Schwarz, Obfrau Maria Ramsauer, Wolfgang Neubacher, alle 3 g (impft)

Maria Ramsauer leitet seit 2019 die MS Taxham. Sie hat jahrelang als Referentin in der Fort- und Weiterbildung an der PH Salzburg gearbeitet, war mehrmals Mitglied in Arbeitsgruppen des BMBWF und absolviert 2017 die Leadership Academy des Unterrichtsministeriums


14.04.2021

AUSGEBUCHT! - Arbeitnehmerinnenverlagung - Steuererklärung

Auf Grund der großen Nachfrage können leider keine Anmeldungen mehr entgegengenommen werden. Auch ein 2. zusätzlicher Termin ist bereits überbucht!

Danke an alle für das große Interesse!


01.04.2021

Arbeitnehmerinnenverlagung - Steuererklärung

Optimieren Sie mit dem CLV ihre Arbeitnehmerveranlagung.  Mag. Rainer Summersberger, Steuerberater und Unternehmensberater, steht am 15.04.2021, ab 18:00 Uhr für Fragen zu Lohnsteuer, Abschreibungen, Werbungskosten,... zur Verfügung. Die Veranstaltung findet online statt.

Anmeldungen bitte  an petra.mitterlechner@aps.salzburg.at

Einladung zum Download



ARTE 14.03.2021

 


Petra Mitterlechner, 26.02.2021

Aus der FCG

„Digitale Schule ist die harmonische Kombination von moderner, digitaler Infrastruktur und inspirierender zukunftsweisender Pädagogik.“ (Bundesminister Univ. Prof. Dr. Heinz Fassmann)

Ja, Digitalisierung in der Schule ist schnell Realität geworden. Manchmal wird durch eine Krise ein Fortschritt vorangetrieben. Noch vor einem Jahr hätten viele von uns nie gedacht, dass Unterricht in Form von „Distance Learning“ funktionieren kann. Aber auch die Nachteile dieser Unterrichtsart sind uns bekannt. Auf diese werde ich heute jedoch nicht weiter eingehen. Viel mehr möchte ich die hervorragende Arbeit unserer Pädagogen hervorheben. Nur durch das außerordentliche Engagement der Lehrpersonen hat die Umstellung auf digitales Lernen so gut funktioniert. Die praktischen Fähigkeiten mussten in kürzester Zeit selbst erlernt werden und jede Lehrperson sorgte selbst für die benötigte technische Ausrüstung. Diese Tatsachen gehören belohnt. Den Lehrer/Innen gebührt großer Dank für ihre zusätzlichen Bemühungen jedoch sollen keine finanziellen Nachteile durch diesen Idealismus entstehen. Die Bundesregierung hat dem 8 Punkte Plan geschaffen und das Weiterbildungsangebot Mooc.„Die Digitale Schule erfährt mit dem 8-Punkte-Plan für den digitalen Unterricht ihre sukzessive Umsetzung. Er gibt mit seinen konkreten Zielen die nächsten Entwicklungsschritte für eine flächendeckende Umsetzung des digital unterstützten Lehrens und Lernens und für eine breitflächige Implementierung innovativer Lehr-und Lernformate vor.“ (Bundesministerium „Digitale Schule“) Das ist in unseren Augen zu wenig. Wir fordern mehr Unterstützung für unsere Pädagogen, auch in finanzieller Hinsicht.

In den Medien wird über das Paket Homeoffice berichtet. Die Umsetzung der Gesetzesänderung ist in Arbeit, hier steht aber die Privatwirtschaft im Fokus. Kommende gesetzliche Änderungen in der Unfallversicherung oder dem Steuerrecht werden wohl für alle ArbeitnehmerInnen in Österreich gelten. Die angekündigten dienstrechtlichen Regelungen sind teilweise im Bundesdienst schon lange umgesetzt (Stichwort Telearbeit). Aus diesem Grund hat die GÖD bereits beim zuständigen Ressortminister Vizekanzler Mag. Kogler diesbezügliche Verhandlungen eingefordert. Wir werden uns für unsere Lehrer/innen stark machen. Bitte beachtet dazu immer unsere Homepage: https://www.clv-fcg.at/Weil es hier sehr viele Anfragen gibt, bieten wir im April/ Mai einen Vortrag mit dem Steuerberater Rainer Summersberger an. (Präsenz oder online je nach Covid-Situation). Wir haben diesen späten Termin auf Anraten des Steuerberaters gewählt. Einladungen werden rechtzeitig verschickt.

Petra Mitterlechner, FCG Vorsitzende der Salzburger Pflichtschullehrer, ZA Mitglied



Felix Bracke, 14.01.2021

Schutzbestimmungen für Schwangere

Mit Bundesgesetz BGBl. I Nr. 160/2020 wurden in einem neuen § 3a des Mutterschutzgesetzes 1979 (MSchG) COVID-19-Schutzbestimmungen für Schwangere getroffen.

Die Bestimmungen treten mit 1. Jänner 2021 in Kraft und mit Ablauf des 31. März 2021 außer Kraft; für vor dem 1. April 2021 eingetretene Fälle wirkt die Regelung für die betroffenen     Dienstnehmerinnen (Lehrerinnen) über den 31. März 2021 hinaus (§ 3a Abs. 6 MSchG).

Von den Schutzbestimmungen erfasst sind Schwangere ab Beginn der 14. Schwangerschaftswoche bis zum Beginn des absoluten oder eines allfälligen individuellen Beschäftigungsverbotes; dieser Personenkreis darf mit Arbeiten, bei denen ein physischer Körperkontakt mit anderen Personen erforderlich ist, nicht beschäftigt werden (§ 3a Abs. 1 MSchG). Ein Körperkontakt in diesem Sinne liegt auch beim Tragen von Handschuhen oder Berühren einer bekleideten Person vor; Hautkontakt ist nicht Voraussetzung.

    Folgende abgestufte Vorgangsweise ist im Gesetz (§ 3a Abs. 2 MSchG) vorgesehen:

  • Der Dienstgeber hat die Arbeitsbedingungen so zu ändern, dass kein physischer Körperkontakt mit anderen Personen erfolgt und der Mindestabstand eingehalten wird.     
  • Ist dies nicht möglich, ist die Dienstnehmerin auf einem anderen Arbeitsplatz zu beschäftigen, an dem kein physischer Körperkontakt erforderlich ist und der Mindestabstand     eingehalten werden kann; dabei ist auch zu prüfen, ob die schwangere Dienstnehmerin ihre Tätigkeit in ihrer Wohnung ausüben kann (Homeoffice).     

Ist eine Änderung der Arbeitsbedingungen oder die Beschäftigung an einem anderen Arbeitsplatz aus objektiven Gründen nicht möglich, hat die Dienstnehmerin Anspruch auf Freistellung unter Fortzahlung des bisherigen Entgeltes. Es handelt sich dabei nicht um ein absolutes Beschäftigungsverbot; die Schwangere kann also selbst bestimmen, ob sie ihren Anspruch auf Freistellung geltend macht und damit freizustellen ist.

 Das BMBWF legt bezüglich der Bundeslehrerinnen Folgendes zum Anwendungsbereich des § 3a MSchG und zur Änderung der Arbeitsbedingungen fest:

Als Arbeiten, bei denen ein physischer Körperkontakt mit anderen Personen erforderlich ist, gelten folgende Verwendungen von Lehrerinnen:

  • sonderpädagogische Verwendungen (an Sonderschulen und an allgemeinen Schulen)     
  • Verwendungen in der 1. und 2. Schulstufe     
  • Verwendungen in Bewegung und Sport     
  • Verwendungen in Kindergartenpraxis     
  • Verwendungen in sozialfachlichen Unterrichtsgegenständen (soweit die Durchführung von Pflegemaßnahmen oder pflegerischer Handlungen oder ein Unterstützung bei der Basisversorgung zu leisten wäre)     
  •  Verwendungen als Sondererzieherinnen     

Die Schulleitung hat im Sinne der oben dargestellten abgestuften Vorgangsweise die Arbeitsbedingungen erforderlichenfalls anzupassen. Dafür kommt etwa auch der (erhöhte) Einsatz in einem Zweitfach oder der Einsatz im Distance Learning in Betracht. Über eine allfällige Freistellung hat die Bildungsdirektion zu entscheiden. Angemerkt wird im gegebenen Zusammenhang, dass Schwangeren das Tragen eines Mund-Nasenschutzes nicht generell verboten ist, dieser darf aber keine FFP-Qualität aufweisen.





Felix Bracke, 14.01.2021

Semesterschule

     Folgende Punkte sind geplant:

  • Ergänzungsunterricht in den Semesterferien ist in der Primarstufe und Sekundarstufe I möglich      
  • Freiwillige Anmeldung der Schüler/Erziehungsberechtigte für bestimmte Tage in der Semesterwoche     
  • Frist zur Anmeldung ist am 29. Jänner 2021      
  • Elektronische Anmeldungen sind zulässig. Spätere Anmeldungen sind bei begründeten Ausnahmen mit Zustimmung der Schulleitung zulässig.     
  • Schüler/innen, die besonderen Nachholbedarf haben, sollen aktiv angesprochen und zum Ergänzungsunterricht eingeladen werden (Herantreten an Erziehungsberechtigte)     
  • Fokus ist auf Deutsch, Mathematik und Fremdsprache      
  • Zur optimalen Förderung bzw. zur Formulierung von passenden Aufgabenstellungen sollen vor Beginn des Ergänzungsunterrichts in Abstimmung mit den betroffenen Lehrpersonen, die Lernstände der  Schüler/innen analysiert werden.     
  • Unterricht findet von 8-12 Uhr statt, keine GTS     
  • Es müssen zumindest 8 Schüler am Schulstandort angemeldet sein, auch standortübergreifende Organisation möglich.     
  • Keine Leistungsbeurteilung     
  • Lehrpersonen werden über Mehrdienstleistungen abgegolten      
  • Allenfalls Einsatz von Studierenden mit Sondervertrag     
  • Standorte werden von der Bildungsdirektionen bestimmt     


                                

Schulen im Corona-Stress - Lernen aus der Krise

Film von Valerie Henschel



Der Unterricht von zu Hause aus ist während der Corona-Pandemie in ganz Deutschland Alltag geworden. Schüler, Eltern und Lehrer wurden von der völlig neuen Lernsituation quasi überrumpelt.             

28 min11.06.2020 11.06.2020UT - DGS UT - DGS   Video verfügbar bis 06.05.2021                                                                    




 

CLV Salzburg
Der Salzburger Lehrerinnen- und Lehrerverein