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ENTWURF Handreichung Betreuungspläne für ganztägige Schulformen [129 KB]

UNSERE STELLUNGNAHME ZUR BILDUNGSREFORM

Christlicher Landeslehrerinnen- und Landeslehrerverein Salzburg

Mirabellplatz 5/3; 5020 Salzburg

e-mail: office@clv-salzburg.at

Per Mail:                                                                              

begutachtung@bmb.gv.at

begutachtungsverfahren@parlament.gv.at

                                                                                                                    Salzburg, 26.4.2017

Betr.: Bildungsreformgesetz 2017 – Schulrecht

Stellungnahme zum Entwurf des Bildungsreformgesetzes 2017 – Schulrecht

Geschäftszahl: BMB-12.660/0001-Präs. 10/2017

Sehr geehrte Damen und Herren!

Der Christliche Landeslehrerinnen- und Landeslehrerverein Salzburg übermittelt seine Stellungnahme zum gegenständlichen Entwurf.

Der Christliche Lehrerinnen- und Lehrerverein bekennt sich zu einer sinnvollen Schulautonomie, lehnt jedoch dieses vorliegende „Bildungsreformgesetz 2017 – Schulrecht“ ab.


Auswahl Lehrpersonal

Die Auswahl des Lehrpersonals durch Schulleitungen hinsichtlich entsprechender Qualifikation und Erfordernissen des jeweiligen Standortes ist zu begrüßen. Für Schulen, an denen sich nicht ausreichend qualifizierte Lehrer/innen bewerben, muss jedoch gewährleistet sein, dass durch die zuständigen Behörden das notwendige Lehrpersonal zugeteilt wird.

Klassen- und Gruppengrößen

Klassenschülerhöchstzahlen und Eröffnungs- und Teilungszahlen müssen in der derzeitigen Form bestehen bleiben! Eine Möglichkeit der Flexibilisierung der bisher starren Klassenschülerhöchstzahlregelung wäre eine schulautonome Regelung durch das Schulforum bzw. den SGA. Für die Eröffnungs- und Teilungszahlen gibt es bereits schulautonome Regelungen. Abzulehnen ist eine Entscheidung der Klassenschülerhöchstzahl auf Clusterebene, da zu befürchten ist, dass es zu einer Umschichtung der Ressourcen zwischen den Schulen im Cluster kommt.

Finanzielle Ressourcen

Um Bedürfnissen an den Standorten gerecht zu werden, müsste Österreichs Schulwesen über Ressourcen entsprechend dem OECD-Mittelwert (3,8%) verfügen können. Denn Autonomie kann nur sinnvoll gelebt werden, wenn man Schulen diesen finanziellen Bewegungsspielraum zugesteht. Unter der Diktion der Kostenneutralität kann nur eine Umverteilung erfolgen.

Schulclusterverbund, Schulcluster, Schulleitung

Die Schulclusterbildung ist aus unserer Sicht abzulehnen. Es ist zu befürchten, dass es zu einer Schwächung der vor allem kleinen Schulen im ländlichen Bereich kommt und es bei der Zuteilung der Ressourcen für einzelne Standorte zu Ungleichbehandlungen kommt.

Die Schulleitungen an den Schulstandorten sind als kompetente Entscheidungsträger für Evaluierung, Entwicklung und Umsetzung in der Personal- und Schulplanung verantwortlich. Zusätzlich sind sie wichtige Ansprechpartner und Unterstützer für Lehrer/innen, Schüler/innen, Eltern und Schulerhalter am Standort! Pädagogische Arbeit muss am Standort erfolgen und kann nicht in den Cluster abgegeben werden.

Bereichsleitungen müssten zur pädagogischen Arbeit als Lehrer/innen Beratungs-, Führungs- und Planungsaufgaben übernehmen. Diese zusätzlichen Aufgaben können ohne ausreichende Verminderung der Unterrichtsverpflichtung nicht in der gleichen Qualität erfüllt werden.  Aus unserer Sicht würde dies zu einer Qualitätsminderung an den Standorten führen.

Eine Schulleitung kann, damit administrative Hilfskräfte finanziert werden, nicht eingespart werden. Schulleitungen benötigen eine administrative Unterstützung und sind durch sie nicht ersetzbar!

Sonderpädagogik

Zentren für Inklusiv- und Sonderpädagogik sollen aufgelöst und Aufgaben der ZIS-Leitungen in die Bildungsdirektion verschoben werden. Wichtige pädagogische Entscheidungen für das Kind müssen weiterhin am Standort mit den beteiligten Lehrpersonen, Eltern und Gutachtern gefällt werden. Deshalb soll das System des schulpsychologischen Dienstes und der Zentren für Inklusiv- und Sonderpädagogik bestehen bleiben.

Sonderschulpädagoginnen sollen wieder an den Pädagogischen Hochschulen ausgebildet werden, damit den Kindern bestausgebildetes Lehrpersonal zur Verfügung gestellt und eine individuell abgestimmte, pädagogisch hochwertige Beschulung garantiert wird.

Ganztägige Schulformen/Nachmittagsbetreuung

Die im Entwurf vorgesehene verpflichtende Schulzeitregelung wird von uns abgelehnt. Die Einschränkung der Unterrichtszeiten am Freitag und an einem zusätzlichen Tag nur bis 13 Uhr führt zu einer massiven Stundenbelastung an den anderen Tagen. Wünschenswert ist eine Regelung, die in der Autonomie der Schule liegt.

Bildungsdirektionen

Zu befürchten ist, dass durch die Einrichtung von Bildungsdirektionen, allein durch die Umstellung und den Ausbau der Schulverwaltung zu Kontrollzwecken, zusätzliche Kosten entstehen. Diese Mehrkosten können nicht, aufgrund der Vorgabe der Kostenneutralität, zu Lasten der Schulen gehen. Diese müssen vom Bund zusätzlich finanziert werden.

Das derzeitig geltende Schulaufsichtsrecht soll mit Mitte 2020 außer Kraft gesetzt werden. Solange keine neuen gesetzlichen Regelungen bestehen, kann aus unserer Sicht das derzeitige Schulaufsichtsrecht nicht auslaufen.

Der Christliche Lehrerinnen- und Lehrerverein Salzburg hält fest, dass in diesem Gesetzesentwurf keine pädagogischen Maßnahmen zu finden sind, die Lösungen für die aktuellen pädagogischen Herausforderungen anbieten.

Der Christliche Lehrerinnen- und Lehrerverein Salzburg steht auch zukünftig für eine Qualitätssteigerung im Bildungssystem und eine Verbesserung der Lernbedingungen für Schüler/innen.

Mit freundlichen Grüßen,

                                                                                                        

Sabine Fink-Pomberger, MA                                                 HD Wolfgang Neubacher

CLV Landesobfrau Salzburg                                                CLV Landesobfrau-Stellvertreter

Stellungnahme zu…                                                                                  

 

Inklusion und Sonderschulen

Bildungsministerin Hammerschmied möchte bis 2020 Sonderschulen abschaffen und durch Inklusionsklassen ersetzen. Schülerinnen und Schüler mit Beeinträchtigung sollen bestmöglich in den Regelschulen gefördert und integriert werden. Dieses Recht auf Inklusion darf niemandem verwehrt werden. Der vorgeschlagene Weg nimmt jedoch Eltern ihre Wahlfreiheit der besten Schulform für ihr Kind. Bevormundung durch den Staat kann kein zukunftsweisender Weg sein.

Sonderschulen werden immer wieder als Schulen der Ausgrenzung gesehen. Für den CLV-Salzburg sind Sonderschulen, für Kinder mit speziellen Bedürfnissen, Orte, an denen Pädagoginnen und Pädagogen, mit besonderen Ausbildungen ihr ganzes sonderpädagogisches Wissen und Wirken diesen Kindern in einem ganz speziellen Umfeld zukommen lassen können. Es gibt Eltern, die eine solche Schulform für ihr Kind als den besseren Weg sehen. Diese Wahlmöglichkeit muss für die Eltern erhalten bleiben, denn es muss das Wohl des Kindes höchste Priorität haben. Jedes Kind ist einzigartig und muss nach seinen Fähigkeiten hin entsprechend gefördert werden können. Sonderschulen sind gut funktionierende Einrichtungen, die für beeinträchtigte Kinder eine Chance auf Bildung – auch hinsichtlich ihrer Selbstbestimmung – sind.

 

Schulcluster

Die Bildungsreform sieht die Zusammenlegung von Schulen in Clustern vor. Eine grundsätzliche Zusammenschließung mehrerer Standorte, ohne Einbeziehung der Schulpartner und ohne ein sinnvolles standortbezogenes Konzept, ist abzulehnen. Durchaus kann ein Cluster für Schulen passend sein, wenn alle Beteiligten sich dafür aussprechen und es pädagogisch wie administrativ sinnvoll ist. Dabei müssen allerdings die Schulstandorte als Berechnungsgrundlage für die Ressourcenzuteilung erhalten bleiben. Gerade für Klein- und Kleinstschulen ist dies von großer Bedeutung. Nur so kann eine dauerhafte Sicherung der Schulstandorte bei einer entsprechenden Schülerzahl gewährleistet werden. Eine in diesem Zusammenhang vorgesehene Abschaffung der Klassenschülerhöchstzahlen ist unnötig und generell abzulehnen.

Für Salzburg hieße eine Clusterbildung auch die Möglichkeit über ganze Bezirke hinweg ein Cluster einzuführen. Es muss in Frage gestellt werden, wie man Schulleiter/innen ihres Amtes entheben kann und so in die persönliche und berufliche Lebensplanung eingreift. Gerade die Schulleitungen vor Ort initiieren die Schulentwicklung und Personalentwicklung und sind erste Ansprechpartner für pädagogische Beratungen und Interventionen.

STELLUNGNAHME AUTONOMIE CLÖ-KLAUSUR 2017

Autonomie-was sonst
Nachdem das „große“ Bildungsreformpaket doch nicht die gewünschte positive Wende brachte, die es versprochen hatte, wird nun auf die Autonomie gehofft. Durch sie sollen nun endlich die nicht überragenden Ergebnisse internationaler und nationaler Kompetenzüberprüfungen von Schülerleistungen verbessert werden.
Autonomie als Möglichkeit, selbständig zu handeln und für die gesetzten Entscheidungen auch verantwortlich zu sein, nehmen sich die LehrerInnen bei der Planung jeder Unterrichtseinheit. Im Bereich der Schulorganisation sind die Schulleitungen schon durch die Vorgabe einer Rahmenstundentafel eingeschränkt. Die Auswahl von Pädagoginnen, deren Anzahl aufgrund des drohenden Lehrermangels in den nächsten Jahren drastisch abnehmen wird, ist ebenso eingeschränkt, wie die Zuteilung von Zeitressourcen.
Was bleibt dann tatsächlich von Autonomie übrig? Viel wesentlicher erscheint der Christlichen Lehrerschaft Österreichs darauf zu achten, dass die Qualität von Unterricht und die Beziehung zwischen den handelnden Personen – vor allem die Beziehung zw. LehrerIn u. SchülerIn - von Achtung und Wertschätzung getragen ist, und dass nach den notwendigen Qualitätskontrollen die zur Verbesserung getroffenen Maßnahmen, reflektiert werden. Erst dann wird sich Schule von innen her tatsächlich verändern können, denn Reformen, die „top down“ auf ein System einwirken und nicht sozialpartnerschaftlich ausverhandelt sind, sorgen nur für große Verunsicherung der KollegInnen.
Lassen wir die Lehrerinnen den Schülerinnen vorleben, was es heißt selbständig und eigenverantwortlich zu handeln. Vom Vorbild lernt man am besten.

Bezirkswahl Flachgau

Carola Wendlinger ist neue Bezirksobfrau im Flachgau. Sie wurde bei der Bezirksversammlung einstimmig mit ihrem Team gewählt. Wir wünschen euch alles Gute und viel Erfolg für die neuen Aufgaben!

Landesobfrau Sabine Fink-Pomberger gratuliert herzlich zur Wahl.

Bezirkswahl Tennengau

Gotelinde Hochleitner ist neue Bezirksobfrau im Tennengau. Sie wurde bei der Bezirksversammlung einstimmig zur neuen Bezirksobfrau gewählt. Wir wünschen ihr und ihrem Team für die neuen Aufgaben alles Gute!

Im Anschluss an die Bezirksversammlung fand eine kleine stimmungsvolle Adventfeier statt.

Gotelinde Hochleiter, Bezirksobfrau Tennengau

Danke, dass du dieses Amt übernommen hast, wir gratulieren herzlich!

Verleihung des Großen Verdienstzeichens des Landes Salzburg an HD Dipl. Päd. Wolfgang Neubacher


Bei einem stimmungsvollen Ehrungsfestakt in der Salzburger Residenz wurde Herrn HD Dipl. Päd. Wolfgang Neubacher, Vizepräsident des Landesschulrates für Salzburg außer Dienst, von Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer mit dem Großen Verdienstzeichen des Landes Salzburg ausgezeichnet. HD Neubacher wurde unter anderem für seine besonderen Verdienste als Vizepräsident des Landesschulrates, für sein hohes Engagement in der schulischen Tagesbetreuung im Bundesland Salzburg sowie für seine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit im CLV geehrt. Der CLV gratuliert sehr herzlich!

Bezirksversammlung Pongau mit Neuwahlen

Nach 14 Jahren im Amt als Bezirksobfrau übergab ich diese Funktion am 9.11.2016 an Frau Petra Mitterlechner, die sich in den letzten Jahren schon mit Rat und Tat hervorgetan hat. Sie wurde mit ihrem Team einstimmig gewählt. Dazu gratuliere ich allen sehr herzlich. Das Team bleibt in bewährter Weise erhalten. Ein großer Dank gilt daher allen, die weiterhin für den CLV mit Elan arbeiten werden.

Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle bei allen Wegbegleiter/innen. Ich bin mit 27 Jahren zur jüngsten Bezirksobfrau gewählt worden und bin in ein wunderbares Team gekommen, das mich herzlich und mit großer Unterstützung aufgenommen hat. Man hat mir die Chance gegeben an meinen Aufgaben zu wachsen.

Dem Team unter der neuen Obfrau Petra Mitterlechner alles Gute für die kommende Arbeit!

Sabine Fink-Pomberger

Im Anschluss an die Versammlung gab es genügend Zeit um zu plaudern und zu diskutieren.

Gratulation an Petra Mitterlechner und herzlichen Dank für die Übernahme der Funktion als Bezirksobfrau!

A.Präs. Mag. Johannes Plötzeneder informiert bei Veranstaltung

Auf Einladung unserer LO Sabine Fink-Pomberger informierte A.Präs. Mag. Johannes Plötzeneder bei der letzten Landesausschusssitzung über die Neuerungen und Entwicklungen in der Schulpolitik. Zentrale Themen waren die Bildungsreform, die Verwaltungsreform sowie deren Umsetzungen und Auswirkungen in Salzburg. Im Anschluss wurden Chancen und Möglichkeiten, aber auch Bedenken und Einwände erörtert. A.Präs. Plötzeneder bedankte sich für die offenen Rückmeldungen und die intensive Diskussion. Er freue sich auf die weitere Zusammenarbeit mit dem CLV in bildungspolitischen Fragestellungen.

CLV-Lungau-Bezirkswahlen

Rosmarie Gfrerer ist neue Bezirksobfrau im Lungau. Sie wurde bei der Bezirksversammlung einstimmig zur neuen Bezirksobfrau gewählt. Wir wünschen ihr und ihrem Team für die neuen Aufgaben alles Gute!

Veronika Pfeifenberger hat nach 13 Jahren an der Spitze des CLV Lungau ihren Bezirk an Rosmarie Gfrerer übergeben.

Liebe Vroni, du hast deinen Lungau 13 Jahre voller Energie, Engagement und Begeisterung geleitet. Danke für deinen Einsatz!!

Ausbau von ganztägigen Schulformen: eine Stärkung der Schulautonomie

Dass die Bankenmilliarde nun zu einem großen Teil für den Ausbau von ganztägigen Schulformen verwendet wird, die als pädagogisches Angebot für Schülerinnen und Schüler in erreichbarer Nähe eine hohe Qualität darstellen, begrüßt der Christliche Landes-LehrerInnenverein Salzburg ausdrücklich. Vor allem wird es als erfreulich und professionell bezeichnet, dass die Schulgemeinschaft in ihrer Autonomie vor Ort die Form dieser Betreuung festlegen wird.

Denn nur am Standort selbst kann in geeigneter Weise entschieden werden, ob Kinder ganztägig im Wechsel von Unterricht und Freizeitangeboten am besten gefördert werden oder ob Teile des Nachmittags für die Betreuung in der Schule oder auch zum Beispiel für die Förderung im Musikum, in Sportvereinen oder durch außerschulische Institutionen (Feuerwehr, Rotes Kreuz …) für die Kinder am geeignetsten sind.


Neue Landesobfrau des CLV-Salzburg


Im Rahmen der Generalversammlung am 22.4.2016 wurde

Frau  VL Dipl.-Päd. Sabine Fink-Pomberger, MA

einstimmig zur neuen Landesobfrau gewählt. 

Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle!

Der Landesausschuss setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen (ohne Titelnennung):

Sabine Fink-Pomberger (Obfrau), Birgit Heinrich (Obfraustellvertreterin),

Wolfgang Neubacher (Obfraustellvertreter), Carola Wendlinger (1. Schriftführerin),

Edeltraud Fellner (2. Schriftführerin), Iris Gruber-Auerbach (1. Kassierin),

Renate Reifenauer (2. Kassierin), Markus Reiter (1. Kassaprüfer),

Hans-Jörg Hofer (2. Kassaprüfer), Andreas Platzer (Schriftleiter),

Petra Mitterlechner (Organisationsreferentin).

Die Bezirksversammlung des CLV Pinzgau fand am Donnerstag, den 2.6.2016 im Gasthof Weixen im Rauriser Seidlwinkltal statt. Obmann Manfred Herzog konnte neben zahlreichen Mitgliedern auch einige Ehrengäste begrüßen, unter anderem die neue CLV Landesobfrau Sabine Fink-Pomberger, sowie Wolfgang Pomarolli, den langjährigen Obmann im Pinzgau. Der Obmann betonte in seinem Bericht die Wichtigkeit eines starken CLV, um unterstützend, sowohl im persönlichen Bereich, als auch in Form von guten pädagogischen Fortbildungsangeboten für unsere Kolleginnen und Kollegen, wirken zu können. Hier braucht es einen CLV, der im bildungspolitischen Bereich seinen Einfluss geltend machen kann. Das Ziel muss sein, sich Gehör in verschiedenen Gremien und bei Entscheidungsträgern zu sichern. Der geringe Stellenwert der Schule und die gesellschaftliche Geringschätzung des Lehrberufs müssen der Vergangenheit angehören. Paradoxerweise geht das Szenario der Geringschätzung Hand in Hand mit völlig überzogenen Erwartungen an die Schule. Mitzuhelfen, diese Erwartungen auf eine reale Dimension zu bringen, muss auch eine Aufgabe des CLVs sein. Der Obmann bedankt sich bei seinem Ausschuss und der Landesobfrau für die gute Zusammenarbeit und die tatkräftige Unterstützung in der Vergangenheit und ersucht beide Teile, dies auch in Zukunft so zu handhaben. Die Landesobfrau betont in ihren Grußworten, dass sie das „Netzwerken“ als einen wichtigen Teil ihrer Arbeit sieht und damit dem CLV wieder einen höheren Stellenwert in der Bildungslandschaft zukommen lassen will. Sie bedankt sich beim Obmann und seinem Ausschuss für die gute Arbeit im Bezirk. Bei den Wahlen wurde der „alte“ Vorstand zu 100% bestätigt: Bezirksobmann – Manfred Herzog, Stellvertreter – Toni Mair, Kassier – Sepp Rasser, Stellvertreter – Robert Huber, Schriftführerin – Maria Hammerschmid, Stellvertreterin – Andrea Empl, Vertreter der Pensionisten – Wolfgang Pomarolli.